Geschichte

Das Pfadiheim Seldwylerhus blickt auf eine lange Geschichte zurück – geprägt von Gemeinschaftssinn, Eigenleistung und dem Engagement der Pfadi Pulacha.

Die Anfänge

Das Pfadiheim wurde 1955 unter tatkräftiger Mitwirkung der Pfadi Pulacha erbaut und seither durch die Stiftung Seldwylerhus betrieben und unterhalten.

Der Name «Seldwylerhus»

Der Name «Seldwylerhus» geht auf Gottfried Kellers fiktive Stadt Seldwyla zurück. Keller, einer der bedeutendsten Schweizer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, beschrieb Seldwyla in seinen Novellensammlungen als ein sonnig gelegenes Schweizer Städtchen mit lebenslustigen, etwas schalkhaften Bürgern.

Keller stammte selbst aus dem Kanton Zürich und wuchs teils im nahen Glattfelden auf. Bülach als historisches Landstädtchen im Zürcher Unterland passt durchaus ins Bild – der Name ist eine augenzwinkernde, lokal verwurzelte Referenz, passend für einen Ort, der Gemeinschaft und Schweizer Tradition pflegt.

Anbau und Erweiterungen

In den 1980er-Jahren wurde das Heim durch einen Anbau erweitert: Unter der Terrasse entstand ein zusätzliches Stübli, das von der lokalen Pfadi genutzt wird.

Renovation 2024

Seit Sommer 2024 sorgen ein neues Cheminée und eine Wärmepumpenheizung für behagliche Wärme – das ganze Jahr über.